Sexualtherapie - Ist es normal, dass …?

Wer geht eigentlich zur Sexualtherapie? Ist das nur für „Kranke“, worüber spricht man und ist das nicht unangenehm? Da viele nicht wissen, worum es in der Sexualtherapie geht und sich auch nicht fragen trauen, hier ein kleiner Einblick.


Sexualität ist etwas höchst Intimes und es ist oft gar nicht so einfach, darüber zu sprechen. Deshalb ist es mir wichtig, dass sich meine Klienten in meiner Praxis wohlfühlen. Es braucht Zeit um anzukommen und sich miteinander vertraut zu machen, Professionalität und eine gute Mischung aus Respekt und Empathie. Ja, wir werden über Sexualität sprechen. Darüber, was sie meinem Klienten bedeutet - oder vielleicht auch nicht. Welchen Stellenwert sie hat oder haben sollte und wer oder was das beeinflusst und bestimmt.

Häufig beginnen diese Gespräche mit dem, was fehlt: Leichtigkeit, Selbstbewusstsein, Zärtlichkeit, Wildheit, Lust, Übereinstimmung mit dem Partner*in - eben diese besondere lebendige Vielfalt, die wir in einer erfüllten Sexualität erleben möchten.

Ist es normal, dass …?“, ist eine häufige Frage. Oder „Für mich ist es nicht normal (nicht ok), dass …“ Das kann sich auf Qualität oder Häufigkeit von Sex beziehen, auf sexuelle Wünsche und Fantasien, Erregung und damit einhergehende Störungen, Treue und Untreue, Lust und das eigene Körperempfinden. Sexualtherapie bietet die Chance, den eigenen Körper besser zu verstehen und auch, wie sich Sexualität und Erotik im Laufe der Jahre verändern. Gleichzeitig können das Wahrnehmen eines Partners neu geübt werden und Möglichkeiten, gemeinsam wieder über dieses wichtige Thema zu kommunizieren.


Wir sprechen in der Sexualtherapie über hilfreiche und weniger hilfreiche Gedanken, über Ängste, Bedenken, Wünsche, Sehnsüchte, und - im Falle einer Partnerschaft - die Frage, was der Partner*in über die eigenen Wünsche wissen soll. Aber wir zerren nichts ans Licht. Vielmehr schaffen wir gemeinsam einen Raum, in dem sich diese Dinge zeigen dürfen. Auf ganz individuelle Art und Weise, wie es für die Klienten genau richtig ist und zu ihnen als Menschen und zu ihren Partnerschaften passt.




Sexualität verändert sich im Laufe eines Lebens. Das ist normal!

Wenn jedoch Leidensdruck entsteht, ist es wichtig, sich Hilfe und Unterstützung zu holen. Auch in der Sexualtherapie ist es mir wichtig, bereits im Erstgespräch gute Ansätze für Veränderungen zu erarbeiten. Alle Gespräch finden immer in dem für die Klienten passenden Tempo, ihren Möglichkeiten oder Unmöglichkeiten und ihren Wünschen statt. Termine sind für Paare, Einzelpartner oder Singles möglich. Mein Angebot der Sexualtherapie ist selbstverständlich unabhängig von sexueller Orientierung und Identität. .


Mehr Informationen dazu finden sich auch unter dem Menüpunkt Sexualtherapie.

Let's talk about sex! Ich freue mich, wenn wir ins Gespräch kommen.