Entscheidungen - frage dich das:
- Angela Woite

- 20. Jan.
- 2 Min. Lesezeit
Eine Entscheidung kommt aus dem Wunsch oder auch der Notwendigkeit, etwas zu verändern.
➤ So wie es gerade ist, soll es nicht bleiben.
Entscheidungsprozesse entstehen also mit dem Wunsch, etwas neu oder anders zu gestalten. Diesen Wunsch könntest du daher mit folgender Frage ausdrücken:
"Was willst du?"
Drei kleine Worte, doch die haben es ziemlich in sich. Denn manchmal ist es schwer, zu formulieren, was wir wirklich wollen.
Oft schwingt sofort eine andere Frage mit, quasi das Gegenstück oder die andere Seite dieser Medaille:
"Was darf keinesfalls passieren?"
➤ Und hier kommt etwas wichtiges ins Spiel: Angst.

Angst ist ein Meister der Tarnung.
Sie begegnet uns als Zweifel, Vernunft, Logik, Verantwortungsgefühl oder etwas ganz anderes.
"Was darf keinesfalls passieren?" Wenn du mit dieser Frage festhängst, dann hat die Angst bereits die Oberhand gewonnen. Verstehe mich nicht falsch, die Angst ist immer dein Freund, sie meint es nie böse. Sie ist der Anteil in dir, der dich beschützen will. Doch sehr oft schießt sie mit ihrem Beschützerinstinkt weit über das Ziel hinaus. Das ist sehr wichtig zu verstehen.
Kommen wir zurück zur Frage, was du willst?
Es lohnt sich, dem mehr nachzugehen. Einen Raum aufzumachen und auszuloten, was du mit deiner Entscheidung verändern willst. Was ersehnst du? Wo soll deine Entscheidung dir Erleichterung bringen? Spürst du, dass diese Fragen eine ganz andere Energie mit sich bringen? Es ist die Energie der Begeisterung für deine Ziele und vielleicht sogar ein bisschen deines Seelenfriedens.
Oft heißt es, wenn wir die Angst überwinden wollen, brauchen wir Mut. Ich sehe das anders.
➤ Für gute Entscheidungen brauchen wir Klarheit.
Darüber, was wir wirklich wollen. Und Vertrauen. Es braucht Vertrauen die eigene Kompetenz und in unsere Fähigkeit, Verantwortung übernehmen zu können. Wir können nämlich nicht alle Auswirkungen einer Entscheidung im Vorhinein ausloten. Doch wir können uns daran erinnern, dass wir es uns selbst zutrauen, mit den Folgen unserer Entscheidung umzugehen. Nicht, weil immer alles perfekt läuft, sondern weil wir auch damit leben können, wenn es manchmal nicht perfekt läuft.
Eine gute Entscheidung ist also nie richtig oder falsch.
Eine gute Entscheidung ist die, die von der Frage "Was willst du?" geleitet ist. Die Frage, was keinesfalls passieren darf, beziehe gerne mit ein. Aber mache sie nicht zu deiner Entscheidungsgrundlage.
Ich wünsche dir an dieser Stelle, dass du für bei deinen Entscheidungen große Räume aufmachst, für deine Wünsche, deine Sehnsüchte und diese Frage:
Was willst du - für dich?
Gerne unterstütze ich dich in deinen Entscheidungsprozessen. Schreibe mir gerne eine kurze E-Mail an praxis@woite.de und wir vereinbaren kurzfristig ein Orientierungsgespräch für deine Klarheit.




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